Die Band verbindet gekonnt Hardcore, Punkrock und Indie-Appeal, unterfüttert mit groovenden Gitarrenriffs. Dabei klingen sie laut whiskeysoda.de „in etwa wie eine unheilige Mischung aus Exits To Freeways mit mehr Pop-Appeal, The Bronx und Gallows, befriedigen mit tanzbaren Rhythmen und komplexen Melodien aber auch durchaus die aufgeschlosseneren Vertreter der Hornbrillen-Fraktion.“ Live waren die Jungs aus Leeds immer eine Bank, wie sie nicht zuletzt auf Hurricane und Southside bewiesen haben.
Nun aber geht es auf zu neuen Ufern, und dass die wieder ganz schön steinig-hart sein werden, zeigt schon die Vorab-Single aus dem nächsten Album „Tough Love“, das Anfang kommenden Jahres auf den Markt kommen soll. „V.E.N.O.M.“ klingt straighter als alles, was Pulled Apart By Horses bislang veröffentlicht haben – was bei Tracks wie dem verwegenen „I Punched A Lion In The Throat“ schon was heißt. Obwohl der Gesang streckenweise ziemlich vom Growlen abgekommen zu sein scheint, ist das Stück doch ein Gutteil aggressiver als bisher.
Das Schlagzeuger Lee Vincent trommelt sich durch die Takt- und Tempowechsel, James Browns Gitarre rifft konsequent durch den Wirbel, Bassist Robert John Lee grummelt unheimlich durch die Tiefen, während Sänger und Frontmann Tom Hudson seine Stimme immer mehr in die Höhe schraubt und Gift und Galle spuckt. Man glaubt es kaum, darf man ein wenig ironisch denken, dass so junge Menschen sich noch an Black Sabbath erinnern, aber tatsächlich schlittert der langsame Mittelteil gerade so am „Iron Man“ vorbei, dass diese Anspielung kein Zufall sein kann. Bevor es dann wieder schnellhartlaut weitergeht. Kein Wunder, dass diese Band als Post-Hardcore-Alternative-Rock-n-Roll-Punk-Indie-Helden-Truppe gefeiert wird. Aber entscheidend bleibt wohl der Observer und seine Meinung: „Surely the greatest live band in Britain.“ Typisch britischer Chauvinismus, kann man da nur sagen. Die Wahrheit ist: Die beste Live Band der Welt!
Pulled Apart By Horses – V.E.N.O.M
Pulled Apart By Horses Konzerte 2012
Derzeit keine Shows
Präsentiert wird die Tour von Visions, Slam, getaddicted.org und in-your-face.de










