Post-Punk. Psychedelic. Shoegaze. Noise. Pop? Alles und nichts. Schubladen, die einzeln nicht passen, aber unterschiedlich weit ausgefahren dann doch Raum bieten. Dazwischen. Verquer. So liest sich die Pressemail von Humming Records. Da bekommen wir natürlich große Augen und horchen auf.
MAIN FEAR LOVE breiten einen kalten Klangteppich aus, ohne dabei steril zu wirken. Ihr Publikum wird in einen düsteren Sog gezogen, aus dem es kein Entrinnen gibt. Ein trocknerer Bass wummert im Hintergrund, die Drums ziehen das Tempo an und hypnotische Noise-Effekte schweben wie ein Damokles-Schwert über dem Hörer. Die fünf Bandmitglieder fanden sich in Berlin, jeder von ihnen geprägt von vorherigen musikalischen Projekten, mit der Absicht, einen neuartigen Sound zu schaffen, der ihnen schon länger vorschwebte: zu vielseitig, um als Post-Punk bezeichnet werden zu können, zu impulsiv für Shoegaze und zu strukturiert, um unter Psychedelisch subsumiert werden zu können.
MAIN FEAR LOVE spielen mit der musikalischen Dramaturgie, lassen ihr Publikum in ihrem Soundkosmos versinken, nur um es im nächsten Moment unter brachialen Gitarrenausbrüchen zu begraben und mit verspielten Melodien wieder an die Oberfläche zu ziehen. Mit ihrem Stil zeigt die Band nicht nur ihren Fokus auf die Soundästhetik, sondern ruft bei ihren Hörern starke Gefühle hervor. So gibt sie uns eine Alternative zu den präsenten Zappel-Indie- und synthetisch-elektronischen Klängen, auf die man sehnlich gewartet hat.
Einen neuen Song stellen sie vor. “Ceaseless” und das dazugehörige Video gibt es auf der Facebook-Seite der Band zu sehen und macht sie vielleicht ein bisschen greifbarer: http://facebook.com/mainfearlove
Einen kostenlosen Download vom neuen Song ‘Ceaseless’ gibt es hier, die anstehenden Konzerttermine findet ihr weiter unten.
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