Das Ein-Mann-Projekt Kindness des charismatischen Londoner Dj’s und Musikproduzenten Adam Bainbridge ist eine Perle der Musikszene und doch zieht der überaus begabte Musiker es vor, jedem Hype um seine Person aus dem Weg zu gehen und so erfahren wir kaum mehr, als dass er in Paris ein Studium der Fotografie begonnen hat, bevor er sich in Berlin und London gänzlich seiner Leidenschaft zur Musik widmet.
Allein der Titel seines Ende März erschienenen Debütalbums „World, you need a change of mind“ klingt großartig, zeugt von Tiefsinnigkeit und trifft den Nerv der Zeit. Dieses musikalische Schmuckstück lässt sich in keine Schublade stecken: es ist eine wilde, kreative Mischung aus leichtem Swing, Disco-Elementen der End-70er, einem Hauch 80′s, futuristischem Funk, Elektro-Pop und macht vor allem eins: gute Laune.
Sein Musikvideo zu „Gee up“ visualisiert auf (selbst)ironische Art den künstlichen Trubel rund ums Musikgeschäft: nicht nur, dass sich dieser schöne Künstler permanent hinter seinen langen Haaren versteckt, free hugs an seine „unechten“ Bandmitglieder verteilt und vor Lässigkeit in seiner Performance nur so strotzt, er lässt uns auch einen Blick hinter die Kulissen werfen. Im anschließenden Making of des Videos, wo sich die Kreativen mit ihren Skinny-Lattes und Macbooks selbst feiern, ist es sein Schmunzeln, was ansteckt, als er seine neue Platte in die Kamera hält und kurz ins Grübeln kommt auf die Frage hin, wann sie denn erscheine. Die Mission dahinter: sich selbst nicht zu ernst nehmen und das Leben umso leichter.
Mit einer locker-leichten Brise Kindness kann der Sommer kommen und vergesst nicht, ganz viele free hugs zu verteilen!









